27. Februar 2020 > Hanta Virus.. schon mal davon gehört?

Der Coronavirus erschreckt die Welt, füllt die Medien, ist aktuell Gesprächsthema Nummer 1..

An Grippeviren haben wir uns an sich gewöhnt, da läuft die Diskussion meistens auf der Ebene "Impfen ja? Impfen nein?" Eine andere Grippe die in die Schlagzeilen kam, war die Vogelgrippe H5N1. Diese erlebte vor mehr als zehn Jahren eine weltweite Ausbreitung und beschäftigte auch uns Ornithologen und kann grundsätzlich immer wieder ausbrechen.

> Link Vogelgrippe H5N1 Wikipedia

Warum ich aber das Thema Viren hier aufbringe? Es hat etwas mit dem niedlichen Mäuschen mit den kleinen Kugelaugen und runden Öhrchen unten zu tun. Ich gehe davon aus, dass es sich um eine Rötelmaus handelt, fotografiert im vergangenen Jahr im Kanderdelta. Die Maus hielt sich im lichtarmen Auenwald, noch zusätzlich in einem vorwiegend dunklen Bereich einer Böschung auf. Nicht ideal zum Fotografieren. Ich versuchte es trotzdem, wenn auch nur uebungshalber. Etliche Male abgedrückt, eine einzige Aufnahme gelang, als die Maus für einen kurzen Moment von Tageslicht beschienen wurde. 

Nun zum Ausgangsthema Viren. Rötelmäuse gelten als Ueberträger des Hantavirus, einer Krankheit die für den Menschen ernste Folgen haben kann und sich im letzten Jahr in Deutschland rasend schnell ausgebreitet hat. Moral der Geschichte: Wir leben nicht in einer Keim- und Virenfreien Welt!

> Link zu Rötelmaus und Hanta Virus

27. Februar 2020 > Weiss ist nicht gleich weiss..

Ein Winter der keiner war. Und nun überzieht doch noch etwas weisse Zuckerwatte die Felder des Mittellandes. Seit etlichen Jahren ist der Silberreiher im Winter in der Schweiz immer in grösseren Zahlen anzutreffen. So auch im Gürbetal, wo diese Aufnahmen im Januar 2017 entstanden sind. Mit den steigenden Zahlen wurde die Wahrscheinlichkeit einer Brut immer konkreter. Im Jahr 2013 war es dann soweit. 

> Link Vogelwarte > erste Brut des Silberreihers in der Schweiz

13. Februar 2020 > Ohne Weibchen nützt die schönste Pracht nichts..

Die beiden Mandarinenten-Erpel vom 6. Februar sind nicht allein. Heute zeigte sich kurz ein scheues Weibchen im unteren Seebecken. Kurz.. weil ich nur ein paar Belegfotos schiessen konnte, bevor es Richtung See abflog.

06. Februar 2020 > Mandarin.. hört sich Chinesisch an..

Die Mandarinente hat ihr angestammtes Brutgebiet in Ostchina und Japan. Bei uns ist sie vor allem als Zierente in Parks und Zoos bekannt. Seit etlichen Jahren kann sie auch im unteren Thunerseebecken, von der Schadau bis zur oberen Schleuse beobachtet werden. Die freifliegende, unberingte Population in Thun ist sehr klein und fragil, ein Bruterfolg vermutlich eher die Ausnahme. Junge führende Weibchen habe ich bis dato nur zweimal angetroffen, wobei es sich beide Male um noch kleine Pulli handelte. Ob diese überlebt haben, ist ungewiss.

Die nächsten Vorkommen befinden sich im Aaretal, im Raum Bern mit Elfenau und Dälhölzli bis Wohlensee. Das Brutkleid der Erpel ist an Pracht kaum zu übertreffen und hat für mich in Farbe und Form einen Bezug zur Japanischen Kultur.

Zwei Erpel standen mir im inneren Kanal der Kleistinsel Modell.

> Link Mandarinente Vogelwarte

> Link Avibase Mandarinente

> Link Mandarinente