23. Juli 2020 > Flugshow am Schafberg..

In den Monaten Juni / Juli lassen sich im Gebiet Boltigen / Jaun fast auf Nummer Sicher Gänsegeier beobachten. Nicht immer hat man aber das Glück, diese Vögel nah beobachten zu können, gestern hats wieder mal geklappt. Right Time, Right Place..! Einfach grandios! 

Während sich der erhoffte Mönchsgeier einfach nicht präsentieren wollte, machte doch noch ein anderer Geier seine kurze Aufwartung. Mit einem Knochen eines Hinter- oder Vorderlaufes von einem Schalenwild in den Fängen stieg er von der Walop Richtung Schafberg auf und verschwand hinter diesem. Die Distanz ermöglichte nur Belegfotos. Das spannendste an der Beobachtung war aber der Knochen.

> Link Bartgeier

> Link Gänsegeier

22. Juli 2020 > Draufhalten bis die Arme erlahmen..

Flugaufnahmen machen immer wieder Spass und Flussseeschwalben sind besonders attraktive Uebungsobjekte! Kamera und Objektiv stemmen wird schnell mal zu anstrengender Arbeit. :-) 

12. Juli 2020 > Purpur zum zweiten..

Neben der Hauptattraktion Purpurhuhn, war ein anderer Purpur-Träger im Creux de Terre anwesend und ein Einblick in ein Nest mit zwei Jungvögeln dieser aparten Reiherart war ein weiteres Highlight dieses Ausfluges.

11. Juli 2020 > Purpur.. Das tönt verlockend!

Was mich betrifft, es gibt sie noch, die weissen Flecken auf der Landkarte der Schweiz. Eigentlich noch viele, wenn ich mir das so vor Augen halte. Oder waren Sie schon mal in Chavornay? Das Dorf liegt direkt an der Autobahn Bern - Yverdon - Lausanne. Kurz vor Chavornay befindet sich das Naturschutzgebiet Réserve Naturelle Creux de Terre, einer dieser weissen Flecken in meiner Birder-Map. Mein Hauptinteresse galt einem Vogel, den ich vor vielen Jahren in Andalusien zum ersten Mal gesehen hatte und dem ich letzten Herbst in Namibia begegnet bin.

Die Meldung, dass seit Ende Juni im Creux de Terre ein Purpurhuhn zu beobachten sei, hat mich nicht ganz gleichgültig gelassen. Soll ich (auch) oder soll ich nicht? Die Tage gingen vorbei, die Meldungen über Swiss Bird Alert klingelten aber weiter auf dem iPhone.. Also, entscheide dich mal! 

Nicht dass ich ein Fotoshooting mit Portrait erwartete, sicher nicht. Ich hoffte nur darauf, den attraktiven Vogel zu sehen, vielleicht ein paar Belegaufnahmen machen zu können und ein unbekanntes Gebiet kennen zu lernen.

Es hat sich in allen Teilen gelohnt, das Huhn hat mir und etlichen Mitbeobachter*innen die Aufwartung gemacht, zwar auf weite Distanz, aber doch gut sichtbar, um sich dann schnell wieder in die Binsen davonzuschleichen. Uebrigens, das kleine helle Pünktchen in der Header-Aufnahme ist ein Purpurreiher und dort hinten hat sich das Purpurhuhn gezeigt. Ich staune immer wieder, was die heutige Fototechnik möglich macht.. :-)

> Link Purpurhuhn Vogelwarte

Purpurhuhn Namibia Herbst 2019
Purpurhuhn Namibia Herbst 2019

06. Juli 2020 > Familie Mandarin..

In den letzten Wochen habe ich meine Zeit intensiv dem Neuntöter gewidmet. Wie so oft, kann man trotz grossem Aufwand nicht alle erhofften Pics nach Hause tragen. Ein schöner Abschluss wären z.B. flügge Junge die von den Altvögeln gefütttert werden. Bis jetzt haben sich meine diesbezüglichen Wunschbilder noch nicht umsetzen lassen und nun bin ich vermutlich zu spät. Werde bei Gelegenheit trotzdem nochmals hinradeln.

Was solls, es gab ja noch anderes in diesem vor Jahren renaturierten Bachgraben zu entdecken. Libellen, Schmetterlinge, Feldsperlinge die sich tschilpend in den Sträuchern versteckten. Ich schlenderte dem Bach entlang, wollte mal die ganze Länge abschreiten, erkunden was sich auf der letzten Wegstrecke finden lässt. Das Bächlein hat zwischen dicht verkrauteter Vegetation immer wieder kleine offene Wasserstellen, mal schmal, mal etwas breiter.

Da bewegt sich was! Ich blieb stehen und wartete.  Mitten in blühender Brunnenkresse liess sich etwas Braunes erkennen, nur wenig ragte aus dem dichten Kresseteppich. Weiter hinten krabbelte ebenfalls etwas Unbestimmtes in der Böschung rum. Ich nahm das Fernglas zur Hand und genau in diesem Moment befreite sich ein kleiner Entenkopf aus dem Kressegewirr und aus einer Seggengruppe kamen weitere Jungenten samt Altvogel zum Vorschein. Ich staunte nicht schlecht, eine echte Ueberraschung! Ein Mandarinentenweibchen führte fünf Junge!

Während für Frau Mandarin das Brutgeschäft noch nicht zu Ende ist, sie sich noch ihrer Jungmannschaft widmen muss, waren zu gleicher Zeit die beiden Herren Mandarin - die vom unteren Seebecken beim Kleistinseli - mit ihrer verblasssenden Schönheit beschäftigt. War die Pracht des Brutkleides vor ein paar Monaten kaum von andern Federkleidern zu überbieten, zeigte sich einer der beiden Erpel noch deutlich als Männchen erkennbar, während der zweite Erpel schon fast ganz ins Schlichtkleid gewechselt hatte. Nur einzelne farbige Federchen an Stirn, Wange und Brust zeugten noch von vergangener Pracht.

01. Juli 2020 > Die Spyren an der alten Stadtmauer in Thun..

Ich sehe sie jeden Tag über der Stadt, bewundere ihre Flugkünste, die Mauersegler, diese fliegenden Symbole des Sommers. Anfangs Mai sind sie gekommen und jetzt dauert es noch einen kurzen Monat und die Segler sind schon wieder weg, machen sich auf den Weg in ihr Winterquartier im südlichen Afrika.

In der alten Stadtmauer, die sich vom Grabengut bis zum Schloss hochzieht, wurden bei verschiedenen Mauersanierungen explizit Nistmöglichkeiten für Mauersegler erhalten, resp. neu geschaffen. Den Initianten gehört der Dank aller, die sich Sommer für Sommer an den Spyren erfreuen.

Nun sind diese pfeilschnellen Segler wahrlich nicht ganz einfach zu fotografieren! Warum sollte ich mich nicht wieder mal dieser Herausforderung stellen. Gedacht, getan. Ich begnügte mich erst mal mit Versuchen an den Einfluglöchern zu ihren Nistplätzen..

> Link Mauersegler

> Link Mauersegler Wikipedia

> Link Mauersegler Vogelwarte

> Link Stadtmauer Grabengut