29. Januar 2018 > News von Binoculars4Charity.. (Siehe Blog vom 26. Januar 2018)

Auch mein zweites Fernrohr ist nun in Indien, genauer gesagt im Desert Nationalpark im Bundesstaat Rajasthan im Einsatz. Dass es in einem Trappenschutzgebiet seine guten Dienste leisten wird, das ich mit meiner Familie im 2012 selber bereist habe, freut mich natürlich besonders.

> Link Desert NP Wikipedia

> Link Binoculars4Charity

 

Trappen sind faszinierende Vögel. Die Hindu Trappe war denn auch meine Wunsch- und Zielart unseres Abstechers in den Desert Nationalpark. Die Hindu Trappe ist in ihrem Bestand höchst gefährdet, wenn nicht sogar vom Aussterben bedroht. Wir hatten das grosse Glück, diesen eindrücklichen Vogel durch unsere Ferngläser bewundern zu dürfen. Ich hoffe, dass dies auch in Zukunft noch möglich sein wird und viele Augen, durch "mein" Fernrohr einen Blick auf diese Prachtsvögel werfen können!

Die Hindu Trappe

Vor noch nicht allzu langer Zeit auf dem ganzen Indischen Subkontinent verbreitet, ist die Population der Hindu Trappe (Indian Bustard) auf weniger als 300 Vögel geschrumpft und die Art ist in ihrem Ueberleben höchst gefährdet. Alarmierend ist insbesondere die Tatsache, dass in verschiedenen, speziell für die Hindu-Trappe geschaffenen Schutzgebieten die Art vollständig verschwunden ist. Im Desert National Park in Rajasthan wird der Bestand auf weniger als 100 Vögel geschätzt und im wichtigsten Trappenschutzgebiet in Maharasthra ist der Bestand von 21 auf 9 Vögel eingebrochen. Wissenschaftler erklären den Rückgang primär mit dem Verlust des Lebensraumes Grasland. 

In Indien ist auch die Landwirtschaft extrem im Umbruch. An Stelle des (mittelalterlichen) Ochsengespanns sind innerhalb von 1-2 Jahrzehnten tausende von Traktoren getreten. Die massive Mechanisierung der Landwirtschaft ermöglicht die Bewirtschaftung bisher unberührter Landflächen und bedroht selbst bestehende Trappen-Schutzgebiete. 

Unsere Familienreise durch Rajasthan galt Land und Leuten, Kultur und Natur. Ein Exkursionsziel aus Birder-Sicht war natürlich der Desert National Park westlich von Jaiselmer, ca. 100km von der Pakistanischen Grenze entfernt. Mit Brückenwagen und vorgespanntem Kamel konnten wir einen winzigen Teil des Parks erkunden. Wir hatten Glück! Auf der Morgenexkursion war im Gegenlicht und auf grössere Distanz eine Trappe auszumachen und auf der Nachmittagsexkursion konnten wir dann an einer anderen Stelle und bei idealem Licht zwei Hindu-Trappen in ihrem bevorzugten Lebensraum bei der Nahrungssuche ausgiebig beobachten... :-) 

26. Januar 2018 > "Tue Gutes und sprich darüber.."

Es gibt sie wohl fast in jedem Haushalt; die nicht mehr gebrauchten Dinge, die in unserer Ueberflussgesellschaft oft kaum mehr einen monetären, eher einen nostalgischen Wert verkörpern. Sachen die man nicht entsorgt, weil mit ihnen vielleicht schöne Erinnerungen verbunden sind. 

So haben sich in den vergangenen Jahrzehnten auch bei mir einige Relikte angesammelt; z.B. zwei Fernrohre mit zugehörigen Stativen.

"Tue Gutes und sprich darüber.." Damit meine ich primär das Team von "Binoculars4Charity." Die Idee und die Umsetzung dieser Idee, nicht mehr verwendete optische Geräte zu sammeln, um diese in diversen Ländern, so auch in Indien, neuen Nutzern zur Verfügung zu stellen, finde ich absolut toll! Der Nutzen dieser Aktion hat mich voll überzeugt. Gestern habe ich von Mathias Ritschard die erfreuliche Nachricht erhalten, dass meine beiden Fernrohre meinem Wunsch entsprechend, nun in Indien im Einsatz stehen. Das Bild zeigt einen Schüler der Rajghat Besant Schule mit meinem Kern Fernrohr mit dem massiven Holzstativ. Witzigerweise wurde meine damalige Adresse, auf dem Fernrohr und Stativ mit roter Prägeetikette aufgeklebt, offenbar nicht entfernt.

 

Das Foto erinnert mich an den Tag, als ich von den Eltern mein erstes Fernrohr geschenkt erhielt; ein Quantensprung in meiner ornithologischen Jugendzeit. Später kam dann das Fernrohr von Kern zum Einsatz. Das Rohr war zwar schwer zum Tragen, aber mit dem Stativ fast sturmsicher..

Wer mehr über Binoculars4Charity erfahren will, vielleicht sogar ein funktionstüchtiges Gerät rumliegen hat, findet spannende News und Kontaktmöglichkeit unter folgendem Link.

> Link zu Binoculars4Charity

23. Januar 2018 > Zwergsäger auf dem Inkwiler See..

Zwergsägerfotos standen schon lange weit oben auf meiner Winter-Wunschliste. Diesmal hat es geklappt; der gestrige ÖV-Abstecher an den Inkwilersee hat sich gelohnt. Allerdings wartete ein hartes Stück Arbeit auf mich. Während der Vogel mit Leichtigkeit die Seeseite wechselte, war mein Weg doch immer etwas länger..

22. Januar 2018 > Seidenfein, dieser Kopfschmuck..

Die auffällig farbigen Männchen der Kolbenente sind nicht zu übersehen. Die Entenart tritt auf unseren Gewässern nicht so spärlich auf, wie die Moorente.

Sie überwintert u.a. auch in stattlicher Zahl in den Bootshäfen von Genf; logisch, dass ich am 12. Januar von dieser wunderschönen Ente auch ein paar Bilder auf die Speicherkarte bannen wollte.

 

 

 

 

> Link Kolbenente

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12. Januar 2018 > Moorente x Tafelente..

Tafelente x Moorente, oder Moorente x Tafelente? Die Merkmale bei diesem Hybriden liegen klar näher bei Moorente als umgekehrt. Jedenfalls auch in diesem Kleid eine schöne Erscheinung! Der Vogel war Teil einer Moorentengruppe im Hafen von Genève Plage.

12. Januar 2018 > Moorenten am Genfersee..

Einladend war des Wetter nicht, an diesem nasskalten Tag. Gerade recht um mit Paul Hürlimann einen Ausflug nach Genf zu unternehmen; wir besitzen ja beide ein SBB GA. 

Paul kennt sich gut aus in Genf und kennt die Wege und Plätze. Abwechslungsweise per Bus und zu Fuss haben wir die Uferstrecke zwischen Bellerive und Genève Plage abgesucht. 

Die kleinen Bootshäfen in der Bucht sind beliebte Aufenthaltsorte überwinternder Enten und die auf Ornitho gemeldeten Moorenten waren mein fotografisches Ziel! 

Ob und wie nah wir die Moorenten antreffen würden, war natürlich offen. Letztlich braucht es halt immer auch eine Portion Glück. Und die Fotos belegen es, wir wurden nicht enttäuscht. Merci Paul!

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