24. März 2017 > Projekt Mittelspecht 2

Der Wunsch, mich etwas näher mit dem Mittelspecht zu beschäftigen, ist mir seit der Wanderung vom 17. März nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Also habe ich mich in die Literatur vertieft und anschliessend recherchiert, wo der Mittelspecht in der Schweiz seine Verbreitungsschwerpunkte hat. Ich suchte nach Mischwäldern mit hohem Anteil an Eichen und Totholz. Die Resultate meiner Nachforschungen erschienen mir vielversprechend. Thun - Bern - Olten - Gelterkinden - Magden mit dem ÖV und dann mit Sack und Pack  in die Wälder des Sonnenbergs. Ich war gespannt, ob sich Theorie und Praxis decken werden.

 

Mittelspechte suchen und sehen ist das eine, diese in den Baumkronen zu fotografieren ist  sowohl ein Glücksspiel, wie auch ein Geduldsspiel! Ich suchte zuerst nach einer Waldlichtung mit möglichst freier Sicht, wechselte dann aber auf eine Forststrasse.

Die erste sichere Beobachtung betraf zwei Mittelspechte, die sich an einem abgestorbenen Ast einer alten Eiche ringsum jagten. Ich ging davon aus, dass mein Standort erfolgsversprechend sein könnte. Dem war dann auch so. :-)

Nach vier Stunden hatte ich etwa 200 Fotos auf der Speicherkarte, davon habe ich etwa 80 auf der Heimfahrt gelöscht. Von den restlichen 120 Fotos sind etwa 10 Fotos speicherungswürdig und davon eignet sich etwa die Hälfte für eine Weiterbearbeitung.

Ein spannender Tag, ein interessanter Vogel und viel dazugelernt!

> Mittelspecht

17. März 2017 > Projekt Mittelspecht 1

März, der ideale Monat um Spechte zu beobachten. Der Wald ist noch unbelaubt und die Spechte markieren trommelnd und/oder stimmlich ihr Revier. 

 

Auf einer Frühlingswanderung am Jurasüdfuss galt mein Interesse u.a. dem Mittelspecht. Die schwere Fotoausrüstung blieb diesmal Zuhause, dafür durfte der Hund mit. Seine "Beute" waren etliche Zecken und die meinige u.a. das nebenstehende Belegfoto eines Mittelspechts. Für bessere Aufnahmen dieses hübschen Kerls braucht es Zeit und Geduld, da muss ich unbedingt mal alleine hin.

> Spechte

 

 

15. März 2017 > Mähnenspringer..! Was sind denn das für Tiere?

Nachlese zu unserer Beobachtung von 6 Mähnenspringern in der Todra Schlucht. Da scheinen wir eine nicht alltägliche Beobachtung gemacht zu haben. Dies geht aus der Mail-Korrespondenz von Mario Camici mit Mohamed von Maghreb Ornitho hervor. Für Interessierte: Siehe Blog Maghreb Ornitho zu Pied Crow (Schildrabe)

 

http://www.magornitho.org/2017/01/pied-crow-southern-morocco/ Post author

Thanks Mario for the comment and the email (I will repost here the answer regarding the status of the Barbary sheep in Morocco).

Congratulations for the Pied Crow and for the birding in general.

The Barbary sheep is still present in Morocco in the wild although the population has strongly declined. Its current distribution range extends from north-east Morocco to Lower Draa valley, plus a small and isolated population in Oued Dahab region in the south. However, the bulk of the population lives in the High Atlas. Here is an extract from a paper by Aulagnier et al (2015) about “Mammals of Morocco: extinctions and declines during the XXth century”:

“…Most populations of Barbary sheep (Ammotragus lervia) live in the High Atlas (Figure 4), mainly in the Toubkal National Park and the Eastern High Atlas National Park. The demand for this game species constrained the remaining animals to the most mountainous areas. These three species [Barbary sheep, Dorcas gazelle and Cuvier’s gazelle] benefited of conservation measures, including the establishment of protected areas, which moderated their decline. More, they are preserved in game enclosures (Cuzin et al. 2007) and captive bred in the Estación Experimental de Zonas Aridas de Almería (Alados et al. 1988, Abáigar & Cano 2005).”

The game enclosures mentioned above are located at Tazekka National Park (Middle Atlas) and at Tafoughalt (Oriental region), and hold only a small population. In comparison, the wild population is much bigger and was estimated to number between 800 and 2000 animals in 2006 (in Aulagnier et al 2015).

Reference:

Aulagnier, S., Bayed, A., Cuzin, F. & Thevenot, M. 2015. Mammifères du Maroc : extinctions et régressions au cours du XXème siècleTravaux de l’Institut Scientifique, Série Générale, N° 8: 53-67.

Your observation at Todgha valley is located at the eastern limit of the main range of the population. It’s a good one given the number involved. 

Best regards,
Mohamed

 

Mähnenschaf oder Mähnenspringer - Barbary Sheep (Ammotragus lervia)
Mähnenschaf oder Mähnenspringer - Barbary Sheep (Ammotragus lervia)

1. März 2017 > Rückblick auf Marokko-Trip vom 4. -18. Februar 2017

Die Vorfreude war gross und nun ist eine unvergessliche Reise bereits Vergangenheit. Vierzehn Tage Hardcore-Birding zu viert. Intensiv, spannend und gleichzeitig entspannt stressfrei; eigentlich haben wir unter Freunden, die sich gut kennen, nichts anderes erwartet. Die meisten Zielarten haben wir gefunden und zu einem grossen Teil auch photografisch festhalten können. Mit 150 Vogelarten ist die Artenliste für den Monat Februar beeindruckend ausgefallen. 

Die Bilder werden noch laufend ergänzt oder ausgetauscht. Artnamen unter den Vogelbildern folgen.

Von links. Jürg Hostettler, Driver Mohammed, Markus Mosimann, Guide Lahcen (2 Tage Merzouga), Mario Camici, Hans Ueli Grütter

> Südmarokko Februar 2017