29. November 2017 > Ein besonderes Juwel am Thunersee..

Die Berge rund um den Thunersee sind jetzt allesamt tief verschneit. Bergvogelarten wie zum Beispiel die Alpendohle oder die Alpenkrähe suchen in den Wintermonaten tiefere Lagen auf um dort nach Fressbarem zu suchen. Schulhausanlagen sind in der Stadt Thun bei Alpendohlen besonders beliebt; nicht schwer zu erraten, warum das so ist..

 

Ein kleiner schmucker Hochgebirgsvogel verlässt sein Brutgebiet beim ersten Wintereinbruch ebenfalls, um ein geeignetes Winterquartier in Tieflagen zu beziehen. Die vielen Felswände mit Südausrichtung entlang des Thunersees bieten diesem Vogel Nahrung, Deckung, Versteck und ermöglichen ihm, die harte Winterzeit zu überstehen. Selbst im Mittelland können im Winter Mauerläufer beobachtet werden. Die Sandsteinflühe im Raum Burgdorf sind ein bekanntes Beispiel. Sogar am Bundeshaus sind schon Mauerläufer aufgetaucht. 

Wieviele Mauerläufer in den Felswänden unterhalb Beatenberg überwintern ist schwer zu sagen, aber ich denke, dass es mehrere sind. Der Mauerläufer fliegt von Felswand zu Felswand um diese nach Spinnen und anderen Insekten abzusuchen. Für mich Anlass genug, um diesem wunderschönen Vogel jedes Jahr meine Aufwartung zu machen; so auch gestern. Aber aufgepasst; nicht jedes Fotoshooting ist erfolgreich. Geduld und Zeit sind gefragt!

> Link Vogelwarte Mauerläufer

> Link Fotos Mauerläufer

23. November 2017 > Rotkäppchen und der böse Wolf..

Wer kennt es nicht, das Märchen von Rotkäppchen, der Grossmutter und dem bösen Wolf der Gebrüder Grimm? Fast alle Kinder haben es sicher mal vorgelesen bekommen. Es gibt wohl kaum ein besseres Beispiel, wie der Wolf schon in unserer Kindheit, als Inbegriff des Bösen dargestellt wird. Dass der Wolf böse sei, wird uns so schon ganz früh implementiert. 

Die Diskussionen um die Daseinsberechtigung des Wolfes in der Schweiz wird auf Seiten der Gegner, wie auch der Befürworter mit Vehemenz geführt. Im Beitrag "die vielen Wölfe der Schweiz" von SRF "Netz Natur" vom 15. Dezember 2016 wird die Problematik sehr informativ aufgezeigt. Die empfehlenswerte Sendung ist als Podcast abrufbar. > Link DOK Netz Natur

 

Das Thema Hund / Wolf wird aktuell in der Schulklasse meiner Frau behandelt. Der Besuch von vorgestern im Tierpark Dälhölzli galt in erster Linie den Wölfen. In einem Schulkurs, geleitet von einer Zoopädagogin, erfuhren die Kinder viel Interessantes und Spannendes zum Wolf, konnten Fragen stellen und ihr bereits vorhandenes Wissen einbringen. Ein Höhepunkt des spannenden Morgens, war die Möglichkeit, der Bereitstellung des Futters beiwohnen zu können. Dabei konnten die Kinder beobachten, wie sich die Wölfe sofort in die hintere Region des Geheges zurückzogen, als die Tierpflegerin den Rehkadaver (Unfallopfer), an einer bestimmten Stelle präparierte. Zwei Teile trennte sie für die Wildkatzen ab. Logisch, dass wir auch noch dort reingeschaut haben. Die Aufnahme mit den stechend grünen Augen ist eine Aufnahme des Katers. Die fotografische Herausforderung war das trennende Gehegegitter..

Fazit:

Wölfe verhalten sich, wenn sie nicht bewusst oder unbedacht an den Menschen gewöhnt werden, was oft bei andern Zootieren der Fall ist (Beispiel Seehundefütterung), scheu und vorsichtig. Erst als die Tierpflegerin das Gehege verlassen hatte, besichtigten als Erste das Alpha-Paar den Rehkadaver und gaben ihn dann dem Rudel frei. Ein spannender Morgen, für die Kinder, wie auch für uns Erwachsenen!

> Link Wikipedia 

Aufnahmen Tierpark Dälhölzli, 21. November 2017

19. November 2017 > "Best of Namibia.."

Die fotografische Nachbearbeitung der Namibiareise schliesse ich mit diesem Blog-Beitrag ab. Die Fotobücher habe ich heute bei Apple bestellt. Die Fotobücher unserer Reisen liegen Zuhause immer griffbereit bereit; zum Durchblättern, zum Geniessen, um in Erinnerungen zu schwelgen; allein, zu zweit, wann auch immer man Lust hat. 

> Link "Best of Namibia.."

Zwergflamingos Walfish Bay Namibia Juli 2017

15. November 2017 > Ein attraktiver Gast im Garten..

Von meinem Arbeitsplatz am Computer habe ich freie Sicht auf unseren Garten, der von einheimischen Sträuchern und Bäumen umrahmend eingefasst ist. Da tut sich meistens etwas, lässt sich etwas entdecken. Logisch, dass in Reichweite immer ein Fernglas bereit liegt. Heute war ein besonders attraktiver Kerl, ein Kernbeisser zu Gast. Beim ersten Anblick flog der Vogel offenbar vom Boden in den Kirschbaum, um dort kurz zu verweilen. Ich hoffte, dass er wieder auftauchen würde. Das hiess schnell Stativ und Kamera aufbauen und warten. Und siehe da, meine Geduld wurde belohnt. Die Aufnahme durch die Glasscheibe hat zwar etwas an Qualität eingebüsst, ist aber als Belegfoto doch brauchbar. 

7. November 2017 > Der Winter hat sich angemeldet..

Der Blick auf die Stockhornkette zeigt Schnee bis weit unter die Waldgrenze. Der Winter hat sich bei mir zudem mit einer Erkältung angemeldet. Zeit um Aufgeschobenes zu erledigen. Zum Beispiel meine Liberty Bird Reise in den arktischen Winter im März 2015 auf der Website hochzuladen.

Eine Reise im März in den nordöstlichsten Teil von Norwegen ist ein besonderes und einmaliges Erlebnis. Viele Vogelarten sind in dieser Jahreszeit dort nicht zu erwarten, aber attraktive arktische Enten und Möwen sind nur im Winter in grösserer Zahl anwesend. Die Barentsee bleibt über Winter eisfrei und die Häfen bieten ruhige Gewässer zum überwintern. Varanger gehört zu den 10 besten Hotspots für Birdwatching in Europa.

Die weiten Schneelandschaften, das faszinierende Wetterwechselspiel mit dichtem Schneetreiben, kurzen Graupelschauern, unterbrochen von blauem Himmel mit Sonnenschein haben mich begeistert. Die Wüsten Namibias und die offene Winterlandschaft des hohen Nordens haben eines gemeinsam; sie engen den Blick nicht ein, die Weite scheint unendlich, der Horizont ist weit, weit weg. Selbst die Nacht lässt den Betrachter staunen und demütig innehalten. In Namibia ist es der einmalige Sternenhimmel und im hohen Norden sind es die mystischen Nordlichter.

 

Wer die Winterzeit nicht besonders liebt, kann sich die Bilder in der warmen Stube anschauen.

> Link Arktischer Winter in Varanger März 2015

2. November 2017 > Der Rotmilan; einer meiner Lieblingsvögel..

In meinen Jugendjahren war die Art im Oberaargau noch eine Rarität. Von einigen hundert Individuen in den 70-er Jahren, ist der Bestand in der Schweiz in den vergangenen Jahrzehnten auf fast 10'000 Ex. angewachsen. Wahrlich eine Erfolgsgeschichte. Die Aufnahme entstand am 29. Oktober 2017 auf der Thuner Allmend. Ich konnte mich dem Vogel bis auf 20m nähern, ohne dass er wegflog. Das war ungewöhnlich; mir schien, dass er gesundheitliche Probleme unbekannter Art hatte. Ich schoss ein paar Fotos und liess ihn in der Hoffnung zurück, dass er sich wieder erholen möge. 

 

Ein TV-Beitrag zum Thema Forschungsprojekt Rotmilan ist auf der Website der Vogelwarte unter der Rubrik News & Medien > TV-Beiträge > Forschungsprojekt Rotmilan zu finden.

> Link Vogelwarte Sempach

> Link Rotmilan

2. November 2017 > Herbstlaub; 100 Sekunden Wissen..

Diese Woche zufällig mitgehört. "100 Sekunden Wissen" ist eine Sendung von Radio SRF 2 Kultur. Wissensvermittlung in Kurzform, verständlich und witzig formuliert. Der Themen hat es viele, diesmal zum Thema Herbstlaub.

Farbig und bunt wird es im Herbst. Im Laubwald weicht das Grün dem Gelb und dem Rot. Aber warum? Wie kommt das?

Neugierig? Klicken Sie auf den Link zur Sendung Herbstlaub; die 100 Sekunden sind gut investierte Zeit!

 

 

 

 

 

 

> Link zur Sendung 100 Sekunden Wissen Herbstlaub