20. September 2018 > Biber und Fuchs..

Paul Hürlimann hat mir den Tipp gesteckt, doch mal früh am Morgen auf Biberpirsch zu gehen. Der dämmerungs- und nachtaktive Biber ist eine fotografische Herausforderung. Das zu dieser Tageszeit fehlende Licht treibt die ISO Zahlen in die Höhe oder erfordert (zu) lange Verschlusszeiten. Man hat die Wahl zwischen Rauschen und Verwackelung. Die grosse Distanz von der Aufnahmestelle zur Biberburg macht die Sache nicht einfacher. Und trotzdem staune ich immer wieder, was diese Superobjektive zu leisten vermögen. Bei der Aufnahme des Bibers lag, im Gegensatz zur Aufnahme des Fuchses, noch kein Sonnenlicht auf der Biberburg. 

20. September 2018 > Rohrweihe im Gürbetal..

Im Herbst sind Rohrweihen regelmässig im Gürbetal anzutreffen. Meistens suchen sie in typischem Weihenflug mit abwärts gerichtetem Kopf die Felder nach Fressbarem ab. Die Aufnahmen zeigen eine typische Flughaltung, bevor sich die Weihe ins Gras fallen lässt. 

> Link Rohrweihe Vogelwarte

20. September 2018 > Der Tag wird zur Nacht..

Immer wieder ein besonderer Anblick, eine Schleiereule in ihrem Tagesunterstand anzutreffen.. Unbeweglich sitzt sie halb verdeckt auf dem Firstbalken einer Scheune. Im Fernglas sehe ich, dass sie mich für kurze Momente aus schmalen Augenschlitzen beobachtet. Die ruhende Position machte es möglich, dass ich ohne störenden Blitz mit dem Selbstauslöser eine längere Verschlusszeit wählen konnte.  

> Link Schleiereule Vogelwarte

20. September 2018 > Kleinvogelzug im Garten..

September 2018; der heisse Sommer wird fast nahtlos von einer angenehmen Herbstwärme abgelöst. Ideales Wetter für die Insektenfresser, sich auf den Weg Richtung Süden aufzumachen. Wie jedes Jahr raschelt und flattert es auch in der Naturhecke in unserem Garten. Während Arten wie Trauerschnäpper sich durch ständige Ruflaute bemerkbar machen, bewegen sich andere heimlich und still durch die Sträucher. Der Mirabellenbaum scheint aber auf alle eine besondere Anziehungskraft auszuüben. Die Mirabellen sind überreif, saftig und weich. Mal ansitzen, warten und beobachten. Alle drei fotografierten Arten, Trauerschnäpper, Garten- und Mönchsgrasmücke lassen sich den süssen Schmaus nicht entgehen.

13. September 2018 > Face to face..

Gestern galt mein Interesse primär unserer kleinsten Eule, dem Sperlingskauz. Die Begegnung mit dem putzigen Kerl ist jedesmal ein spezielles Erlebnis. Der tagaktive Kauz ist nicht einfach zu entdecken, verrät sich aber während der Herbstbalz durch seinen unverkennbaren Gesang, der zu dieser Jahreszeit einzig der Revierbildung dient. Einmal entdeckt, zeigt sich das Käuzchen meistens wenig scheu und scheint bei dieser Fotosession sogar interessiert zuzuschauen, was sich da am Boden abspielt. 

03. September 2018 > Vergessenes aus dem August..

Heute herrscht trübes Wetter, das Stockhorn ist von Wolkenfetzen umhüllt. Gerade passend, um auf dem Compi die Fotodateien der letzten Wochen durchzugehen. Am 15. August war, wie jedes Jahr, das Hogantgebiet das Ziel des Tages. Paul und ich hofften auf einen frühen Mornellregenpfeifer, oder doch sicher auf Alpenschneehühner. Beides traf nicht ein. Kein Mornell, keine Schneehühner! Trotz intensiver Suche war uns kein Erfolg beschieden. Wir mussten uns mit der grossartigen Landschaft und mit kleineren Tierchen begnügen. Zum Beispiel mit einer Vierfleckkreuzspinne, die gerade damit beschäftigt war, eine Fliege einzuwickeln, um sie dann am Netz hangelnd in ihr Versteck zu transportieren. Oder mit einer gut getarnten Torf-Mosaikjungfer, die nach der regnerischen Nacht auf wärmende Sonnenstrahlen wartete. Selbstverständlich musste auch die Raupe des Kleinen Nachtpfauenauges für eine Aufnahme Modell stehen, bevor wir sie vom steinigen Wanderweg vorsichtig in die Alpweide zügelten. So läuft das halt manchmal. Es lässt sich nichts erzwingen!

Kein Problem, war trotzdem schön! Allein der erste Stop war schon eine Reise wert! Die Bäckerei in Habkern macht die besten Nussgipfel der Welt! Aber keine Angst, meine Website bleibt weiterhin werbefrei! :-)