Keine Regel ohne Ausnahme..!

Meine Website ist grundsätzlich werbefrei. Aber das vielzitierte Sprichwort "Keine Regel ohne Ausnahme.." kommt auch bei mir - eben als Ausnahme - zum Zuge, wenn ich Albert Voigts von Schütz unterstützen kann. Ein Anliegen aus freundschftlicher Verbundenheit und im Wissen und der persönlichen Erfahrung, dass LEAFloveSAFARI für das Besondere, das Individuelle, das Einmalige steht! 

Mehr erfahren? Ein Klick auf die Vogel-Logos von LEAFloveSafari und Goodbirding führt virtuell direkt nach Namibia.

 

Albert Voigts hat vom 27. - 30. Januar 2022 an der FESPO in Zürich wiederum einen eigenen Messestand und wird persönlich anwesend sein; Information und Inspiration aus erster Hand! 

 


Willkommen auf meinem News - Blog..

21. September 2021 > Rotmilan zum Zweiten..

Die Gelegenheit Rotmilane am Boden auf kürzere Distanz fotografieren zu können sind nicht gerade häufig. Ihr Verhalten würde ich nicht als scheu bezeichnen, aber sie halten Distanz. Dieser hier hat mir zuliebe seine Fluchtdistanz mal grosszügig verkürzt. :-)

15. September 2021 > Heute am Wegrand..

Der globale Handel bringt es mit sich, dass viele gebietsfremde Pflanzen und Tiere über Kontinente hinweg, absichtlich oder unabsichtlich eingeführt werden. Viele dieser gebietsfremden Arten haben sich gut integriert. Wenige verdrängen aber die heimische Tier- und Pflanzenwelt, bedrohen damit unsere biologische Vielfalt und müssen deshalb zwingend bekämpft werden. 

Ein interessantes Beispiel ist die Robinie deren Qualität als Hartholz - härter als Eiche -  und hohe Resistenz gegen Fäulnis für verschiedene Anwendungen geschätzt wird, aber ausserhalb von Forstpflanzungen in Schach gehalten werden muss.

 

Wie das Stadtgrün in der Stadt Thun angeht zeigen die Bilder links. 

Der Eingriff wird dank guter Information und Aufklärung für jedermann verständlich und findet damit auch die erwünschte Akzeptanz.

 

> Link Robinie Wikipedia

> Link Pro Natura 

> Link Neophyten Schweiz

 

13. September 2021 > Heute am Aarequai..

Der Blick von der Bächimatt auf den Schlossberg mit Kirche und Schloss und vorgelagert am Quai dem Thunerhof, ist eine architektonische Choreographie die mich immer wieder begeistert. Ich fühle mich jedesmal fast ein bisschen als Tourist. Was für ein Privileg hier zu wohnen! Seit 1972, das heisst nächstes Jahr sind es 50 Jahre, bin ich in Thun wohnhaft. Ein halbes Jahrhundert, oder etwas bescheidener ausgedrückt, fünf Jahrzehnte am gleichen Ort! In verschiedenster Hinsicht ein weiser Entscheid und eine glückliche Fügung!

Sie erfreuen die Passanten und lassen die Kinder staunen. Die immer grösser werdende Gruppe von Barben (Barbus barbus) unter der Fussgängerbrücke die vom Aarequai zur Scherzligschleuse führt, sind schon fast eine Attraktion. Im Schatten der Brücke warten sie vermutlich auf Brotresten die eigentlich für die anwesenden Wasservögel gedacht wären. Mittlerweile müssen Gänsesäger & Co die Brotkrümel mit den Fischen teilen.

> Link Barbe Wikipedia

02. September 2021 > Der Hohgant, mein Lieblingsberg..

Wieder einmal auf den Hohgant! Ein Ziel das bei mir immer oben auf der Wunschliste steht. Vor ca. einem Jahr haben wir unser SBB Generalabonnement zurückgegeben. In der Ungewissheit der Pandemieentwicklung haben wir uns in dieser Zeit vom ÖV verabschiedet. Nun hat sich die Situation mit der Impfung doch so verändert, dass wir uns entschlossen, wieder ein GA zu kaufen. 

Einen der wunderschönen Spätsommertage haben Paul Hürlimann und ich dann auch genutzt, um nach langer Zeit wieder mal zusammen auf Vogelpirsch zu gehen. Thun - Spiez - Interlaken West - Habkern  und mit dem Shuttle-Bus auf die Lombachalp. Ziel Hohgant, Wunschvogel Mornellregenpfeifer. Dieser aparte Regenpfeifer kann auf seinem jährlichen Herbstzug ins Winterquartier, nach Nordafrika und in den Nahen Osten, auch in der Schweiz an traditionellen Rastplätzen wie dem Cassonsgrat, dem Chasseral, der Silberen und anderen mehr beobachtet werden. Etwas spärlicher ist die Art auch auf dem Hohgant anzutreffen. Meine letzte Beobachtung datiert vom 11. September 2016. Ich denke, dass Mornells vermutlich regelmässig auf dem Hohgant rasten, aber da müsste man in der Zeit von Ende August bis anfangs September mehrmals vor Ort sein.

> Link Mornellregenpfeifer

> Link Mornellregenpfeifer Wikipedia

Brutareal grün und Winterquartier blau. Quelle: Wikipedia
Brutareal grün und Winterquartier blau. Quelle: Wikipedia

Zur richtigen Zeit am richtigen Platz? Bezüglich Mornellregenpfeifer an diesem Tag offenbar nicht. Das Glück das dem Tüchtigen angeblich zustehen soll, war nach den Mornellmeldungen auf Ornitho.ch zu schliessen, an andern Orten am Werk. Das konnte unserer Stimmung aber wenig antun. Der grandiose Rundblick auf die Hügel, die Weiden und Moore der nahen Umgebung bis hin zu den verschneiten Spitzen und Zacken der Alpenkette und zu den langgezogenen Jurahöhen im Norden war Entschädigung genug. Ohne Anstrengung keine Glücksgefühle!

Zwei Stunden hatten wir Zeit für unsere Mornellsuche, wollten wir doch unbedingt den 17 Uhr Shuttle auf der Lombachalp erreichen. Wir kamen nach dem sich abzeichnenden „Misserfolg“ relativ schnell zur Erkenntnis, dass die zwei Stunden gut reichen würden. 

Eine zweite Runde über die „Steinige Matte“ und dann halt wieder runter Richtung Lombachalp. 

Ein Vögelchen hatte dann aber offenbar Mitleid mit den beiden Ornis. Unerwartet tauchte wenige Meter vor uns ein Mauerläufer auf einer Felsplatte auf, stelzte ein paar Mal mit den Flügeln, flog kurz darauf von uns weg und verschwand wieder in der schattigen Unterwelt der steinigen Matte. Offenbar suchte er unter den Felsblöcken nach Spinnen und anderen Leckerbissen. Ungewöhnlich, einen Mauerläufer mal nicht wie üblich an einer Felswand anzutreffen. Nun war unsere Neugier und Hoffnung auf einen Schnappschuss geweckt. Vorsichtig über die Steinplatten balancierend suchten wir nach dem „Schmetterling“ mit den runden Flügeln. Und tatsächlich zeigte er sich immer wieder, meistens aber nicht dort wo er verschwunden war. Wenig scheu präsentierte er sich jeweils kurz im Sonnenschein, um nach ein paar wenigen Sekunden wieder in eine Spalte abzutauchen. Das Spiel dauerte an, der Vogel gestand mir aber keine einzige Aufnahme zu. 

Paul war erfolgreicher und hat mit seinen Aufnahmen doch noch den Beweis des "Glücks des Tüchtigen" erbracht. Ich freue mich, seine Schnappschüsse hier präsentieren zu dürfen!

Mauerläufer Foto Paul Hürlimann
Mauerläufer Foto Paul Hürlimann

22. August 2021 > Rotmilan zum Ersten..

Flugaufnahmen von Rotmilanen sind leichter zu haben als Bodenaufnahmen, dort halten sie Distanz. Meine bisherigen Versuche waren jedenfalls wenig erfolgreich. Mein Besuch im Gürbetal in der vergangenen Woche machte ich ohne grosse Erwartung, wollte mir nur einen Ueberblick verschaffen, wie sich die Agrarflächen aktuell präsentieren.  Im Westen nichts Neues; Natur sieht anders aus! 

17. August 2021 > In den Wellen des Atlantiks..

Nora in den Wellen des Französischen Atlantiks. Eigentlich wollte ich auf die Surferin fokussieren, um genau im  richtigen Augenblick auf den Auslöser zu drücken.. doch dann wurde ich abgelenkt. Drei Seeregenpfeifer, Vorboten des beginnenden Limikolen-Herbstzuges entlang der Atlantikküste, liessen mir keine Wahl, auch von ihnen ein Portrait zu schiessen. Herrlich, wie sie bei der Nahrungssuche mit Speed den auslaufenden Wellen entlang laufen.

08. August 2021 > Ein Vogel Namens Ziegenmelker..!?

 

In der Schweiz ist der Ziegenmelker oder Nachtschwalbe ein rarer Brutvogel. Als nachtaktiver Vogel, der sich über Tag auf sein tarnendes Federkleid verlässt, gehört er nicht zu den meistfotografierten Vögeln. In locker stehenden Kiefernwäldern der französichen Atlantikküste, von Bordeaux bis Biarritz, ist der Ziegenmelker ein verbreiteter Brutvogel. Diesem geheimnisvollen Vogel wollte ich in unseren Ferien näher kommen.

Erst in der späten Dämmerung, je nach Bewölkung eher schon Nacht, lassen sich die ersten schnurrenden Männchen vernehmen. Fast ein Ding der Unmöglichkeit, den Gesangsort in der Dunkelheit genau zu orten. Also habe ich mir vor Einsetzen der Dämmerung jeweils einen Platz gesucht, der eine offene Sicht auf die Umgebung und den Nachthimmel gewährte. Und tatsächlich hatte ich praktisch bei jedem Ansitz das Glück, einen lautlos jagenden Vogel in kurzen Sequenzen beobachten zu können. 

> Link See-Kiefer

> Link Ziegenmelker Vogelwarte

Roter Kreis: Tagesaufnahmen der Singwarten zu den nachfolgenden Nachtaufnahmen. 

Foto oben: Ziegenmelker auf abgestorbenem Baum im späten Dämmerlicht. 

Foto unten: Gleiche Aufnahme im Compi aufgehellt und Blautöne stark reduziert.

Foto oben: Ziegenmelker in der schon stark fortgeshrittenen Dämmerung. Von blossem Auge auf Distanz kaum zu entdecken. 

Foto unten: Gleiche Aufnahme auf Computer aufgehellt und Blautöne stark reduziert.

14. Juni 2021 > Bonne chance..!

Freud und Leid können drei Tage auseinander liegen. Die Aufnahme von heute vermittelt zwei Gewissheiten. Die gute Nachricht ist, die Regenpfeifer versuchens nochmals, die schlechte ist die faktische Bestätigung, dass ihr Nachwuchs im Hochwasser umgekommen ist.

Hoffentllich haben sie beim zweiten Mal mehr Glück! Bonne chance! 

06. Juni 2021 > Spärlicher Brutvogel am Thunersee..

Die hübsche Zaunammer ist als wärmeliebende Art in der Region Thun vor allem in den umliegenden Rebbergen des Thunersees anzutreffen. Ihr Gesang verrät dem aufmerksamen Beobachter ihre Anwesenheit. Ansonsten ist sie bei der Suche nach Sämereien zwischen den Rebzeilen nicht ganz einfach zu beobachten. 

5./6. und 10. Juni 2021 > Kein Happy End..

Der Aufwand von Seiten des Naturschutzes war gross, dem Flussregenpfeiferpaar im Kanderdelta zum Bruterfolg zu verhelfen. Die Markierungen der Kernzone wurden verdreifacht und als klar war, wo sich die Brutmulde mit dem Gelege befindet, wurde dieser Teil der Kiesinsel vom Ranger noch speziell mit Stangen markiert. Die aufklärenden Schutzmassnahmen galten allein dem Menschen. Bitte nicht betreten! Bitte nicht weiter gehen! Die Schutzmassnahmen scheinen sich bewährt zu haben. Das Regenwetter hat die Massnahmen unterstützt, die Freizeitmenschen blieben aus.

Nicht nur der Mensch ist eine Gefahr für die Regenpfeifer. Prädatoren wie Fuchs, Marder, Rabenkrähe und Mittelmeermöwe können den Bruterfolg ebenfalls verhindern. Die Altvögel sind nach dem Schlüpfen der Jungen dauernd mit Aufpassen und Warnen beschäftigt. Droht Gefahr warnen die Altvögel heftig und rennen von den Jungen weg. Diese laufen in die entgegengesetzte Richtung, von den Altvögeln weg und drücken sich dann zwischen Kieselsteine und werden selber zum Stein. Tarnung ist ihre einzige Chance dem Fressfeind nicht zum Opfer zu fallen.

Die dritte Gefahrenquelle im Kanderdelta sind Hochwasser, speziell nach den Juni-Gewitter. Nach der ersten Gewitternacht vor dem 5. Juni wollte ich am andern Tag nachschauen, wie sich die Situation im Kanderdelta präsentiert. Der erste Blick von der Brücke bis zur Mündung in den See verhiess nichts Gutes, im rechten Flussarm war keine einzige Kiesinsel mehr vorhanden, der linke Arm war von der Brücke nicht einsehbar. Es bestand also noch Hoffnung. Und tatsächlich, die Regenpfeifer hatten das Gewitter überlebt, die Jungen waren offenbar schon vor der Gewitternacht geschlüpft. Allerdings war die ganze Familie, die zwei Altvögel und drei Pulli auf den kleineflächigen Restinselchen ziemlich isoliert. Die Kleinen schlüpften zwischendurch immer wieder unter das wärmende Bauchgefieder eines Altvogels. Etwas später versuchten die Altvögel ihren Nachwuchs auf ein anderes Inselchen mit Bewuchs zu locken. Nach mehreren Versuchen schafften es alle drei, zum Teil schwimmend, die "Rettungsinsel" zu erreichen. Ob das gut kommt? Ich wollte es wissen und besuchte das Delta auch am andern Tag. Schon von weitem meinte ich Regenpfeifer-Warnrufe zu hören. Ich hatte mich nicht getäuscht, die ganze Familie war noch da und die umspülte Kiesfläche hatte sich wieder etwas vergrössert.

Vergangene Nacht hat es wieder stark geregnet. Hatten die Kleinen den Dauerregen überlebt? Ich hatte Bedenken, ich musste wieder hin! Der Blick von der Brücke zeigte keine Veränderung der Wassermenge, im Gegenteil. Und so war es dann auch. Die Kander führte noch mehr Wasser als am 5. und 6. Juni, die Inselchen waren praktisch verschwunden. Keine Jungvögel, nur noch ein einsamer Altvogel war anwesend. Die Tragödie hatte ihren Lauf genommen. Die Geschichte berührt und schmerzt.

 

Altvogel mit einem Pulli und zwei weiteren im Bauchgefieder
Altvogel mit einem Pulli und zwei weiteren im Bauchgefieder
Watend und zum Teil schwimmend folgen die Kleinen den Altvögeln auf eine kleine Kiesinsel mit Bewuchs...
Watend und zum Teil schwimmend folgen die Kleinen den Altvögeln auf eine kleine Kiesinsel mit Bewuchs...
Die Insel bot mit der spärlichen Vegetation den Kleinen mehr Deckung..
Die Insel bot mit der spärlichen Vegetation den Kleinen mehr Deckung..

30. Mai 2021 > Mit ihm bin ich per Du..

Stimmt so natürlich nicht ganz, traf ich den kleinen Kauz doch in einem noch nie besuchten Revier. Aber sein Verhalten entsprach meinen Erfahrungen aus mittlerweile doch etlichen Begegnungen mit dieser Art.

Die offene Lichtung schien mir genau der richtige Platz zu sein, um mich nach der unbequemen Birkhuhn-Fotosession dem eingepackten Sandwich zu widmen. Gleichzeitig hatte ich hier den perfekten Ueberblick was sich in der Umgebung tut.

Es war immer noch früher Morgen, die Gesangsaktivität der anwesenden Kleinvögel hatte noch kaum nachgelassen. Das Gebiet schien mir ein ideales Revier für den Sperlingskauz zu sein. Also mal schauen wie die Kleinvögel auf mein iPhone-Sperli-Tape reagieren. Schnell war klar, die Reaktion der Kleinvögel war eindeutig, sie kannten die Stimme ihres Feindes.

Ich hatte Zeit und nahm mir die Zeit zu warten und zu beobachten. Dabei war der Sperlingskauz nur eine der möglichen Wunschzielarten. Was wäre das für ein Ding, wenn z.B. ein Haselhühnchen vor mir vorbei spazieren würde. Die Geschichte eines Jugendfreundes, als ihm im Jura ein Haselhahn über die Stiefel lief ist unvergessen. Solche Gedanken schärfen die Aufmerksamkeit, man ist allein und ungestört, alle Sinne sind auf Empfang, Warten, Geduld, Erfolg, Misserfolg? 

30. Mai 2021 > Das Testosteron des Birkhahnes und das Adrenalin des Fotografen..

Wie oft habe ich mir schon vorgenommen, das Equipment am Vorabend bereitzustellen. Das würde mir das frühmorgendliche Suchen im spärlichen Licht der iPhone Lampe ersparen, will ja die schlafenden Familienmitglieder nicht wecken. 

Die Verspätung hält sich dennoch in Grenzen; freue mich, wieder mal zu einer Frühexkursion auf die Gurnigel / Wasserscheide aufzubrechen. Birkhühner stehen auf dem gedanklichen Wunschzettel. 

Fotoausrüstung und Fernglas habe ich auf dem Beifahrersitz für den überraschenden Top-Shot bereits für die Fahrt bereit gelegt, man weiss ja nie.. :-)

Die Ankunft auf der Wasserscheide fällt ernüchternd aus, ich bin nicht allein. Die Randbereiche der Panzerplattformen sind - einer Wagenburg gleich - praktisch vollbelegt mit kleineren und grösseren Camper. Krass! Ich checke kurz die Möglichkeiten dem erwachenden Trubel auszuweichen. Allein und ungestört wollte ich sein! 

Mit geöffneten Autofenstern fuhr ich langsam auf einem mir bekannten Waldweg Richtung Westen, hielt immer wieder an um zu horchen, ob sich irgendwo ein kollernder Birkhahn vernehmen liesse. Aber keine entsprechenden Töne waren zu hören, nur kalte Luft drang ins Wageninnere! Die kalte Bise machte sich langsam bemerkbar. Ich suchte eine Parkmöglichkeit, hielt an, stieg aus um die Daunenjacke anzuziehen. Eine Entscheidung mit Volltreffer! Oberhalb des Weges balzte in hügeligem Wiesengelände  ein einzelner Birkhahn mit Inbrunst um für mich unsichtbare Birkhennen.

Mein Standort war nicht ideal. Der "tanzende" Hahn war nur halb oder gar nicht zu sehen. Soll ich mich anschleichen, oder soll ich versuchen meinen fahrbaren Hide anders zu positionieren? "Spatz in der Hand" oder "Taube auf dem Dach?" Soll ich noch warten bis der Balzhügel von der Sonne beschienen wird? Nein, ich entschied mich doch lieber für den "Spatz in der Hand!" Im angrenzenden steilen Wald stieg ich hoch, schlich mich vorsichtig bis an den Waldrand vor, immer darauf bedacht, dass mich der Hahn nicht entdecken würde. Hinter einer Jungfichte fand ich ein unbequemes, aber bezüglich Sicht geeignetes Versteck. Die Foto-Session konnte beginnen, an mir sollte es nicht liegen. Er tat mir den Gefallen!

> Link Birkhuhn Vogelwarte

> Link Birkhuhn

27. Mai 2021 > Alle Jahre wieder..

Alle Jahre wieder.. Hoffentlich möchte ich anfügen! Mindestens ein Dutzend Baumfalken machten am Spätnachmittag Jagd auf die ersten aufsteigenden Eintagsfliegen. Einfach faszinierend mit welcher Geschicklichkeit sie die Insekten gezielt anflogen und wie es schien, praktisch ohne Fehlgriff auch packen konnten. 

> Link Baumfalke Vogelwarte

> Link Baumfalke

24. Mai 2021 > Sumpfseeschwalben..

Wieder mal im Fanel! Auspannen, relaxen, einfach geniessen. Der Damm war mein Ziel, Seeschwalben die gesuchten Fotoobjekte. Also suchte ich mir im Wiindschatten der Nordseite des Dammes ein Plätzchen. Da wollte ich bleiben, eine Stunde oder zwei, vielleicht auch den halben Tag. Seeschwalben wollte ich fotografieren, Flugaufnahmen.

Ich hatte Glück! Flusseeschwalben dienten als erste Einstiegsobjekte. Aber mein Hauptinteresse  galt den über der Broye fliegenden Trauerseeschwalben und im speziellen den sie begleitenden beiden Weissflügelseeschwalben. Die beiden Sumpfseeschwalbenarten waren fotografisch echte Knacknüsse. Ihre wendigen Nahrungssuchflüge, in geringer Höhe über dem Wasser der Broye und vor wechselndem Umgebungshintergrund, machte es der Kamera und mir nicht einfach, brauchbare Fotos zu schiessen. Der automatische Fokus hatte Mühe den anvisierten Vogel zu erfassen, oder verlor ihn umgehend wieder aus dem Scharfstellungsbereich. Ein Glücksspiel samt dem immerwährenden Kampf zwischen ISO und kurzer Verschlussgeschwindigkeit. Aufwand und Ertrag waren arg in Schieflage, aber ich liebe diese Challange..

> Link Trauerseeschwalbe Vogelwarte

24. Mai 2021 > Was für eine Wucht.! Was für eine Dynamik..!

Schon von weitem waren die Graugänse zu hören. Ihr nasales gä-gä-gä-gä.. kam näher, ich machte mich bereit und hielt drauf..

> Link Graugans

> Link Graugans Vogelwarte..

14. Mai 2021 > Potentiell gefährdet..

Auf der Roten Liste der Schweiz wird sie als potentiell gefährdet geführt, das schmucke Täubchen. Die Turteltaube ist dementsprechend nicht gerade häufig anzutreffen. Also habe ich mich auf die Suche gemacht..

> Link Turteltaube Vogelwarte

09. Mai 2021 > Ton in Ton..

Schafstelzen in einem leuchtend gelben Rapsfeld ist schon fast der Farbe Gelb zuviel, aber doch jedesmal ein attraktives Fotosujet. 

05. April 2021 > Der Alleskönner...

Fliegen, Schwimmen, Tauchen..? Das können einige Vogelarten, für Tauch- und Meeresenten ist das ganz normal, für einen Singvogel doch eher etwas Spezielles. Für die Wasseramsel, diesem hübschen Vogel mit dem weissen Lätzchen ist das tatsächlich kein Problem. Er ist sozusagen der Triathlet unter den Vögeln. Allemal spannend ihm bei der Nahrungssuche zuzuschauen!

> Link Wasseramsel Vogelwarte

> Link Wasseramsel

15. März 2021 > Die Show der Moorochsen.. Gastbeitrag Markus Mosimann..

Die dumpfen Balzrufe der Rohrdommel haben ihr in früheren Zeiten zu dem volkstümlichen Namen "Moorochse" verholfen. Der zur Familie der Reiher gehörende Vogel ist bei uns als Brutvogel ausgestorben. Als seltener, jedoch regelmässiger Wintergast und Durchzügler ist er aber eine Attraktion für jeden Orni. Der perfekt getarnte Vogel ist in seinem bevorzugten Lebensraum Schilf schwierig zu entdecken. Dies hat unser Freund Mosi bei seinem Ausflug vom 24. Februar an den Fanel erfahren müssen. Man sucht den Schilfwald mit dem Fernglas ab, fokussiert in alle Distanzbereiche und sieht den Vogel trotzdem nicht. Da braucht es das Glück des Tüchtigen, oder einfach den glücklichen Zufall zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Während ihm die erste Dommel nur ein Vexierbild mit lauter Schilfhalmen zugestand, hatten zwei weitere Rohrdommeln ihre sonstige Scheu aufgegeben und sorgten auf offener Schilfschnittfläche für Spektakel und Hektik unter den anwesenden Fotografen. 

Ich freue mich, die tollen Aufnahmen von Mosi in meinem Blog präsentieren zu dürfen!

> Link Rohrdommel Vogelwarte

 

04. März 2021 > Flugetsche..

Vor unserem Haus habe ich - vor vielleicht zwanzig Jahren - mal eine Blumenzwiebel eingegraben. Daraus sollte eine Frühlingsblume spriessen, die mir aus meiner frühen Kindheit bestens bekannt war. Flugetsche nannten wir die Blume mit den weissen Glöckchen und den gelben Spitzen. Sie sieht dem Schneeglöckchen ähnlich, ist aber halt doch anders, schöner und grösser. Die Flugetsche, auch Märzenbecher oder Grosses Schneeglöcklein genannt, heisst richtig Frühlingsknotenblume Leucojum vernum  und gehört zur Familie der Amaryllisgewächse.

"Chumm mir göh go luege, ob d'Flugetsche blüeie.." Wir Kinder wussten genau, wo die Flugetschen zu finden waren. Ein Sträusschen für die Mutter oder Tante versprach jeweils etwas Süsses.

Die Flugetschen vor unserem Haus haben sich in den vergangenen Jahren ganz langsam, aber stetig vermehrt. Sie sind die treuen Vorboten des kommenden Frühlings.

Link Frühlingsknotenblume Wikipedia

03. März 2021 > Welche Farbe haben Blaubeeren..?

Nachlese Thema Farben. Gestern am Radio gehört..

Vater und Sohn sind auf einem Waldspaziergang. Der Bub zum Vater: "Papa, was sind das für Beeren?" Der Vater klärt den interessierten Sohn auf. "Das sind Blaubeeren, mein Sohn." Darauf der Bub erstaunt zum Vater: "Papa, die sind aber rot!" "Ja weisst du" erwidert der Vater, "die sind noch grün.."

01. März 2021 > Grün ist nicht einfach Grün und Gelb ist nicht einfach Gelb!

Nein, mein Interesse an den gefiederten Freunden hat in keiner Weise nachgelassen! Der Hauptgrund der grossen Lücke in meinem Blog liegt in der fehlenden Zeit um auf Fotopirsch zu gehen, etwas genauer ausgedrückt, in meinem Engagement bei einem eigenen, in verschiedener Hinsicht anspruchsvollen Bauprojekt. Denkmalschutz - Jugendstil - Altstadt - Geschichte des Hauses, seien als wichtigste Stichwörter genannt.

Farbe, Farbgebung, Farbwahl, eine Wissenschaft die Erfahrung erfordert. Da liegt der Gedanke nahe, einen Spezialisten oder eine Spezialistin beizuziehen. Aber was, wenn man sich selber reinknien will? Der langen Rede kurzer Sinn? In Sachen Farben starte ich nicht bei Null, war letztlich auch der Grund, sich der Herausforderung zu stellen und selber in die Welt der Farben einzutauchen. Ich habe viel gelernt, viele spannende Umwege gemacht, abgeschweift, Tools gesucht und ausprobiert. Fazit: Entscheide zu treffen sind nicht einfacher geworden, Vorlieben können nicht mathematisch berechnet werden..

Ein Tool das mich fasziniert hat ist "Adobe Color." Damit lassen sich aus Fotos Farben analysieren. Die fünf Kreise lassen sich mit der Maus beliebig verschieben. Die analysierten Farben werden im Balken darunter mit dem entsprechendem HEX-Code angezeigt und können in der Bibliothek gespeichert werden.

Die in der Bibliothek gespeicherte Farbanalyse kann nun mit FARBMODI und CODES erweitert werden. Diese FARBMODI, z.B. RGB (rot, grün, blau) oder CODES, z.B HEX Code lassen sich kopieren und mittels eines Konverters korrekt darstellen. Mit einem Klick auf die konvertierte Farbe lassen sich alternative Farben, von übereinstimmend, ganz nah, nah, leicht bis stark differierend, aufzeigen. Mein Interesse galt primär dem Natural Color System NCS und sekundär den RAL Farben, den bei uns am meisten verwendeten Farbsystemen.

02. Februar 2021 > Ein Blog zum Träumen..

Heute hat die Sonne ein Loch in die graue Wolkendecke gerissen; ich habe Mail-Post aus Namibia erhalten. Albert Voigts hat seine Website mit einem Blog erweitert. Spannend, persönlich, lehrreich und unterhaltsam!

Ein Klick auf den Link unten und ihr werdet nach Namibia entführt. Viel Vergnügen!

> Link Blog Albert Voigts; Leaflove Safari Namibia

01. Januar 2021 > Think pink, think positiv..! Happy New Year!

Der frühe Vogel fängt den Wurm..!?

Denke positiv! Also lassen wir das 2020 hinter uns und wagen einen Ausblick auf das neue Jahr. Dies mit einer Geschichte zum Thema Birdwatching aus der Feder eines sechzehnjährigen Gymnasiasten. Spontan, unbeschwert, locker, lustig und unbefangen hat er seine Recherchen auf Papier gebracht. Spontanität, Unbeschwertheit, Lockerheit? Eigenschaften die in den vergangenen Monaten arg gelitten haben, Eigenschaften nach denen sich viele Menschen sehnen. Vögel beobachten ist eine Möglichkeit den Alltag etwas entspannter erleben zu können. Merci Levi!

> Link Gastbeitrag Levi Schmid

18. Dezember 2020 > Birding am Kap..

Kapstadt oder Cape Town, eine der grössten Städte Südafrikas, liegt ca. 1'000 km südlich der Grenze Namibias. Albert Voigts musste für einen Kurzbesuch nach Kapstadt und hat die Zeit genutzt um die prachtvolle Landschaft des Tafelbergs zu erkunden.

Kapstadt erhielt seinen Namen nach dem Kap der guten Hoffnung, das ca. 45 Kilometer südlich der Stadt liegt. Wahrzeichen der Stadt ist der Tafelberg. Die Pflanzenvielfalt des Tafelbergs ist beeindruckend. Wo es Pflanzen in dieser Vielfalt und Dichte gibt hat es auch Vögel. Aus diesem Paradies hat mir Albert Voigts ein paar Fotos als "Glüschterli" zugestellt. Was erst in Gedanken existiert wird vielleicht mal real!? Eine Reise mit Albert auf neuen Spuren durch das südliche Afrika. Kommt Zeit kommt Rat.. Der Tafelberg wäre ein mögliches Etappenziel. :-)

 

Hier der Begeleittext von Albert

Was kann ich naturkundlich in Kapstadt erleben?

Um das herauszufinden habe ich meinen letzten Aufenthalt dort genutzt um auf Berge zu steigen, Reservate zu besuchen und "Wetlands" anzuschauen.

Ich wollte unbedingt den scheuen "Rockjumper" (Kap-Felsenspringer) fotografieren, vielleicht auch den "Grassbird" (Kap-Bülbülgrasmücke) und ganz sicher den "Cape Sugarbird" (Kap-Honigvogel).

Begeistert hat mich die Gegend nicht nur vogeltechnisch. Die Pflanzenwelt, die Felsformationen, die wahnsinnig schönen Aussichten, sogar Spinnen und Echsen und letztendlich die vielen sympathischen Naturliebhaber die ich unterwegs traf, haben mir eine unerwartet fruchtbare Zeit beschert.

Eine Galerie zum Durchblättern. Eine Galerie mit Eindrücken als Vorbereitung für Euren eigenen Urlaubsbesuch. Natürlich mit LeafLove Safari.

> Link LeafLove Safari

15. Dezember 2020 > Ein Berg weckt Emotionen..!

Maler wie Hodler, Macke, Klee, Amiet, um nur eine kleine Auswahl zu nennen, haben etwas gemeinsam, alle diese Maler und noch viele andere haben den Niesen gemalt. Zufall? Kaum, der Niesen hat etwas Mystisches, etwas Geheimnisvolles. Der Niesen dient am Thunersee sogar als Wetterprophet mit eigenen Wetter-Regeln. Hat der Niesen einen Hut, kommt das Wetter gut.

Hat der Niesen einen Kragen, darfst du es von Haus grad noch wagen.

Hat der Niesen einen Degen, bleib zu Haus, es gibt gleich Regen. 

> Link Wetterbeobachtungen am Niesen 

Malen erfordert und weckt Emotionen. Malen ist eine sinnlich kreative Auseinandersetzung mit dem Sujet das man festhalten will. Jeder auf seine Art, jede auf ihre Weise. Das Bild mit dem blauen Niesen von Gottfried Tritten habe ich vor Jahren als Teil einer Sammelmappe erstanden. Tritten der "Niesen-Maler" hat sich immer wieder mit diesem Berg gestalterisch auseinandergesetzt. Ein Berg und sein Maler, eine emotionale Verbindung!

 

Der Niesenschatten

Ein Berg und sein Schatten! Und wieder steht der Niesen im Mittelpunkt. Schon mal vom Phänomen des Niesenschattens gehört? Nein? Dieses ist in der Jahreszeit der tief stehenden Sonne von November bis Januar zu beobachten. Paul Hürlimanns emotionale Neugier hat ihn animiert, der Sache auf den Grund zu gehen. Spannend was für Blicke er auf den Niesenschatten geworfen hat.

> Link Niesen Wikipedia

> Link Niesenschatten Paul Hürlimann

 

Niesenschatten vor Sigriswilergrat, Justistal und Niederhorn. Foto Paul Hürlimann 24. November 2020, 15:06 Uhr
Niesenschatten vor Sigriswilergrat, Justistal und Niederhorn. Foto Paul Hürlimann 24. November 2020, 15:06 Uhr

09. Dezember 2020 > Paul Hürlimann; Botanikperlen 2020..

Die Berge der Stockhornkette sind weiss verschneit, der Winter hat Einzug gehalten, auf dem Fenstersims blühen Christrosen. Wieder geht ein Jahr zu Ende. Ein Jahr wie keines zuvor..

Paul Hürlimann kann mit Stolz auf sein Botanik-Jahr zurückblicken. Jedesmal bin ich beeindruckt was für eine Fülle an Farben und Formen zum Vorschein kommt, wenn wir seine übers Jahr gesammelten Botanikperlen auf meinen Compi übertragen. Es braucht keine botanische Kenntnisse, um erkennen zu können, dass da einer mit Begeisterung, Leidenschaft und Ausdauer unterwegs war. Einer mit Trüffelnase und offenen Augen, ausgestattet mit Fachwissen und Instinkt wo er suchen muss. 

Die beiden Pflänzchen auf der Aufnahme unten sind ein Beispiel, dass sich auch an speziellen Orten seltene Pflanzen finden lassen. Neugierig? Name und Fundort finden sich im Gastbeitrag. Es lohnt sich in den Link einzuklicken!

> Link Paul Hürlimann; Botanikperlen 2020

30. November 2020 > News von LeafLove Safari..

Endlich News aus Namibia! Und es tönt zuversichtlich und voller Tatendrang! News die Freude bereiten! Es lohnt sich reinzuschauen!

Zum Beispiel einmal mit dem Heissluftballon über die grandiose Landschaft Namibias gleiten!? Das muss ein unbeschreibliches Erlebnis sein!

> Link Newsletter vom 20. November 2020

> Link Newsletter vom 28. November 2020

> Link Reisebericht Namibia Herbst 2019

Copyright Leaflove Safari
Copyright Leaflove Safari

20. November 2020 > So weit weg und ( mir ) doch so nah..!

Da sitze ich und warte, allein am Rande einer Lichtung, im Schatten einer kleinwüchsigen dichten Fichte. Ich spitze die Ohren, beobachte die Umgebung, suche den kleinen Kauz im Geäst einer Schermtanne, behalte jeden Tannenspitz im Auge, er kann so schnell und lautlos den Standort wechseln. Glaucidium passerinum ist der lateinische Name des Sperlingskauz. Glaucidium perlatum oder Perlkauz heisst sein afrikanischer Verwandter. 

Ich liebe die Stille und Ruhe des Bergwaldes. Die Gedanken schweifen ab, Sperlingskauz und Perlkauz treffen sich, ich bin wieder mal gedanklich in Namibia. Mehr als 11'000 km, 155 h Fahrzeit mit dem Auto quer durch Afrika, 13 h 15 ' Flugzeit liegen zwischen meinen Aufnahmen der beiden Glaucidium Arten. So weit weg und mir doch so nah! 

> Link Sperlingskäuze Wikipedia

Perlkauz, Auas Gebirge Namibia Oktober 2019
Perlkauz, Auas Gebirge Namibia Oktober 2019

12. November 2020 > Face to face.. :-)

Ein Sonntag, dazu noch mit blauem Himmel, das in Corona Zeiten, das ist sicher nicht der ruhigste Tag in den Bergen. Die Berglandschaft rund um den Thunersee steht unter Corona-Druck. So bin ich gestern Freitag, an einem Wochentag, nochmals hochgestiegen, um nach dem weichen Federball mit dem stechenden Blick zu suchen. Definitiv eine meiner Lieblingsarten! 

> Sperlingskauz

> Link Vogelwarte Sperlingskauz

04. November 2020 > Weiss wie Schnee..

Sie sind bereit für den Winter! Faszinierend dieser Kleiderwechsel vom Sommer in den Winter. Genau diese Szene hatte ich mir insgeheim gewünscht, oder gar erhofft, Schneehühner ganz in Weiss!

Die letzten drei Besuche dieser Schneehuhngruppe waren jeweils ernüchternd ausgefallen. Trotz intensiver Suche konnte ich keine Schneehühner finden. Was war los? Entsprechend fühlte ich eine gewisse Anspannung, nicht etwa der Fotos wegen, die Frage war einfach, hat es noch Schnehühner an diesem Ort? Entsprechend gross war die Freude und Erleichterung als der erste weisse Flecken im Fernglas zum Schneehuhn mutierte. Ich setzte mich erst mal hin, machte die Kamera bereit und deponierte den Fotorucksack in einer Geländemulde, Ballast abwerfen! Inzwischen zeigten sich drei Schneehühner, beäugten mich aus sicherer Distanz, jederzeit bereit abzufliegen um hinter der nächsten Geländekante zu verschwinden. Ich liess den 2-fach Konverter montiert, zog mich vom ersten Beobachtungsort langsam zurück, um in einem weiten Bogen einen bezüglich Licht besseren Standort anzupeilen. Wiederum eine Begegnung der besonderen Art!

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