13. März 2024 > Vogel des Tages..

Ich habe sie noch immer im Ohr, die singenden Feldlerchen, die im gleissenden Licht des Himmels kaum auf Anhieb auszumachen sind. Kein Acker, keine Wiese, keine Brache blieb ohne diesen mehrstimmig jubilierender Gesang. Das war einmal.. meine Schulzeit liegt sieben Jahrzehnte zurück.


Die Feldlerche ist in der heutigen Kulturlandschaft kaum mehr anzutreffen. Mit dem Wandel zur Intensivland-wirtschaft hat sie heute als Bodenbrüter schlechte Karten, erfolgreich eine Brut hochzuziehen. 

Ein Besuch des Gürbetals löst bei mir deshalb immer zwiespältige Gefühle aus. Kaum mehr eine Naturhecke, keine Buntbrache, alle Bäche begradigt, aus jedem Quadratmeter wird durchs Jahr hindurch das Maximum an Ertrag herusgepresst. 

Ich weiss, es gibt durchaus Bauern, denen die Natur am Herzen liegt, im Gürbetal kann ich leider äusserst wenig von einer solche Haltung feststellen. Dabei geht es mir nicht darum, das Rad zurückdrehen zu wollen. Ich vermisse die kulturelle Nähe eines Teils der Bauernschaft zu dem von ihnen bewirtschafteten Boden. Die Folgen sind bekannt.

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Der Gesang hat mich auf die kleine Gruppe Feldlerchen aufmerksam gemacht. Wäre schön, wenn ein Paar etwas länger bliebe!

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Feldlerche
Feldlerche